Manuel Wieser
Manuel Wieser
Showbarkeeper | Cocktailshow | Bar Consultant | Brand Ambassador
 

Born in the 80's

Hallo, ich bin der Manuel, ich starte heute mein Praktikum!”
”Hallo, ich bin Lucia, dort ist die Spülmaschine!

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Vielen Dank für den Besuch meiner Website! Da Du dir die Zeit genommen hast auf Google wahrscheinlich einen Barkeeper oder gar mich zu finden, und dann auch bei mir auf der Seite gelandet bist, erlaube ich mir mich kurz vorzustellen: 

Mein Name ist Manuel Wieser und ich komme aus dem wunderschönen Südtirol. In Bozen geboren und aufgewachsen entdeckte ich schon sehr früh meine Zuneigung zu Menschen, und da ich ein sehr aufgewecktes, energiegeladenes Männchen bin, war ein Sommerpraktikum mit 13 Jahren in einem Restaurant unumgänglich. Meine ersten 2 Minuten in der Gastronomie - es ist als wäre es gestern gewesen, ein Satz/eine Situation, welche ich nie vergessen werde:
"Hallo, ich bin der Manuel, ich starte heute mein Praktikum!" "Hallo, ich bin Lucia, dort ist die Spülmaschine!"

Trotz dieses „grandiosen“ first impacts entdeckte ich meine Leidenschaft zur Gastronomie und entschied mich für eine Ausbildung zum Restaurantfachmann. Nach 3 Ausbildungsjahren war es dann soweit, ich war Restaurantfachmann. Eigentlich alles super, wenn man bedenkt, dass ich erst 17 war. „Blöd“ nur, dass ich in den 3 Ausbildungsjahren eine extreme Leidenschaft zur Bar entwickelt habe und daher entschloss ich mich soviele Barkurse wie möglich zu besuchen. Mein erster Lehrgang war in Verona und als Minderjähriger hatte ich das Vergnügen, meine Eltern um eine Unterschrift zu bitten, welche mir den Umgang mit hochprozentigem erlaubt. Ich bin meinen Eltern heute sehr dankbar, nie hatten sie meine Entscheidungen angezweifelt und mich immer zu 100% unterstützt und auch gefördert. Danke Mami, danke Papi!

Nach dem Besuch weiterer 3 Barkurse startete ich meine Barkeeper-Karriere in einem Club in Südtirol, gefolgt von mehreren Winter und Sommersaisonen in Kitzbühel und am Gardasee. Die Saison-Erfahrung würde ich jedem Gastronomen empfehlen, denn ich habe im Punkto Etikette, Umgang mit Geld und die Einteilung meiner Kräfte sehr viel gelernt.

Nach einem Zwischenstop in einer Cocktailbar in Meran kam irgendwann der Gedanke an die Zukunft. Wie soll es weitergehen? Wo sehe ich mich in 20 Jahren? Was will ich überhaupt? In meiner Vita standen jetzt: Ein Tageskaffee, ein Edelrestaurant, ein Club, eine Poolbar, eine Apresskibar, eine Cocktailbar und eine Casino Bar. Ich hatte also verschiedene Erfahrungen gesammelt, konnte aber meine Leidenschaft für das Showbarkeeping im Bereich Wettbewerbe und Bühnenshows nie so richtig umsetzten, weil mir entweder die Zeit, die Umstände und häufig die Kraft für das dafür notwendige Training fehlten.  

Also entschloss ich mich für den nächsten Schritt und fuhr mit meinem vollgeladenen Auto „one way“ nach Frankfurt am Main. Erste Arbeitsstelle - eine Hotelbar. Ein Ambiente, welches in meiner Vita noch fehlte, jedoch aufgrund meiner vorher schon angesprochenen Energie, nichts für die Ewigkeit war. Dennoch bin ich aber sehr dankbar für diese Erfahrung, denn die Personen die ich dort kennengelernt habe prägten mich in Sachen Qualität sehr. Mehr Action bekam ich bei meinem 1 jährigen Gastspiel in einem Irish Pub, welcher mich vom Hotel „abgeworben“ hatte um den Unterhaltungswert an der Bar zu steigern. Auch fand ich schnell „Artgenossen“ in Sachen Showbartending und hatte jetzt die Möglichkeit häufiger zu trainieren, mich mit anderen zu messen und an Wettbewerben teilzunehmen. Jetzt wusste ich, DAS will ich solange machen, bis mein Körper nicht mehr kann und habe bis heute an mehr als 80 Wettbewerben erfolgreich teilgenommen und performe durchschnittlich 200 Shows im Jahr. :-) Wie ich immer sage: „ Es gibt nichts schöneres, als mit seiner Leidenschaft Geld zu verdienen“. 

Dank der Wettbewerbe und der Erweiterung meiner „Skills“ folgte der Schritt in die Selbstständigkeit und seit dem Jahr 2012 verdiene ich meine Brötchen mit Bühnenshows, Workshops, Consulting und dem Mixen von Cocktails für diverse Cateringunternehmen und Agenturen. Seid 3 Jahren fungiere ich auch als Markenbotschafter für unterschiedliche Produkte und hatte das Vergnügen, 2015 die European Bartender School in Berlin zu eröffnen. Die Schule erfüllt mich mit Stolz, da wir einen Durchschnitt von 250 Schüler im Jahr zu „Bartender von morgen“ ausbilden. Gelegentlich sieht man mich auch im Fernsehen oder hört mich im Radio und seit fast 2 Jahren bin ich weltweit als Juror von Wettbewerben tätig.  DER Beweis, dass es sich auszahlt immer an sich und seine Ziele zu glauben und nie aufhören oder sich zurückzulehnen sollte. Getreu dem Motto: Versagen kannst du, aber aufgeben nicht, oder wie man bei uns in Südtirol sagt: „Aufgeben tut man einen Brief“ :-)